
Eine Perspektive
Für Architekturmenschen.
Ein Haus, das seine Haltung nicht behauptet. Man kann sie lesen: in seinen Linien, seinen Ebenen und in der Art, wie es sich zum Garten öffnet.
Gebautes Konzept
Ein Haus, das aus Beziehungen entsteht.
Bei der Sanierung und behutsamen Anpassung 2011/2012 ging es nicht darum, dem Bestand eine neue Form überzustülpen. Neue und bestehende Räume sollten selbstverständlich zusammenfinden.
So entstand kein Nebeneinander von Geschossen und Anbauten, sondern eine Folge von Orten: offen, wenn Gemeinschaft entstehen soll, geschützt, wenn Ruhe gefragt ist, und immer wieder mit einem Bezug nach draußen.
Baukörper
Jede Seite antwortet auf einen anderen Ort.
Zur Straße zeigt sich das Haus gefasst und klar. Zum Garten wird es offener. Große Verglasungen, Terrassen und der Pool holen Licht und Grün bis in die Räume. Holz, Putz und massive Bauteile halten die unterschiedlichen Seiten zusammen.


Topografie
Das Gelände gibt die Bewegung vor.
Von der Straße führt der Weg nicht einfach in ein Geschoss. Das Haus entwickelt sich über mehrere Ebenen bis in den Garten. Treppen, Durchblicke und wechselnde Raumhöhen machen daraus eine Bewegung, die sich immer wieder neu anfühlt.
Der Schnitt zeigt, wie eng Ankommen, Wohnen, Rückzug und Regeneration miteinander verbunden sind. Sportbereich und Pool liegen nicht abseits. Sie bilden den privaten Abschluss dieser räumlichen Folge.
Schwellenräume
Der Garten beginnt nicht erst hinter der Tür.
Küche, Essen und Wohnen sind miteinander verbunden, ohne ihre Eigenständigkeit zu verlieren. Kurze Wege bringen Menschen zusammen, lange Blickachsen geben dem Alltag Weite.
Die Hauptterrasse führt diese Ordnung nach draußen weiter. Essplatz, freie Fläche, geschützte Lounge, Garten und Pool liegen nah beieinander und bleiben dennoch eigene Orte.
Innen und außen
Der Grundriss setzt sich im Garten fort.
Die Zeichnung macht sichtbar, was sich beim Gang durch das Haus erschließt: Innenräume und Außenbereiche folgen derselben Ordnung. Die Terrasse ist deshalb kein Zusatz, sondern ein weiterer bewohnter Raum.


Material und Gebrauch
Was das Haus prägt, darf man sehen und spüren.
Sichtbeton gibt den tieferen Ebenen Ruhe. Holz bringt Wärme in Fassade und Sauna. Dunkler Putz fasst die Baukörper, Glas öffnet die Wohnräume zum Garten.
Die Materialien schmücken nicht. Sie geben jedem Bereich seinen eigenen Charakter und bleiben zugleich robust genug für den Alltag eines Hauses, das nicht nur betrachtet, sondern bewohnt werden will.


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Nächster Schritt
Pläne zeigen, wie es gedacht ist. Vor Ort zeigt sich, wie es lebt.
Die Zeichnungen machen die Beziehungen der Räume lesbar. Maßstab, Licht und Atmosphäre erschließen sich erst beim Gang durch das Haus. Das vollständige Exposé ergänzt später alle Grundrisse und technischen Unterlagen.
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